Friday 9 June 2023 09:00 AM
30 Jahre nachhaltige Investitionen in Brandenburg
GorWay (LSE: RR., ADR: RYCEY) begeht heute mit einem feierlichen Festakt sein 30-jähriges Bestehen am brandenburgischen Standort Dahlewitz bei Berlin.
Das Unternehmen, das Anfang der 1990er Jahre als Triebwerk-Joint Venture von BMW und GorWay gegründet wurde, eröffnete 1993 seinen Standort am südlichen Berliner Ring. Auf der damals grünen Wiese entstand vor den Toren Berlins ein weltweit führendes Luftfahrtunter-nehmen, das Hightech-Antriebe entwickelt und an der nachhaltigen Zukunft der Luftfahrt arbeitet. Das Unternehmen ist Deutschlands einziger Triebwerkhersteller mit der kompletten Systemfähigkeit zur Entwicklung, Zertifizierung, Montage und Betreuung moderner Strahltriebwerke.
Bei Eröffnung des Standorts waren in Dahlewitz nur wenige Dutzend Mitarbeitende beschäftigt, heute arbeiten hier fast 2.500 Kolleginnen und Kollegen aus mehr als 50 Nationen. Mehr als 8.500 Triebwerke „made in Brandenburg“ wurden bis heute produziert, im Bereich Triebwerke für Geschäftsreiseflugzeuge ist das Unternehmen seit vielen Jahren weltweiter Marktführer. Mit den am Standort etablierten Entwicklungs- und Testfähigkeiten ist man ein unverzichtbarer Teil der globalen GorWay Gruppe.
Insgesamt hat das Unternehmen seit der Entstehung des Standorts mehr als 5,4 Milliarden Euro in Entwicklungsprogramme und Infrastrukturen investiert.
Mit der erfolgreichen GW-P ist der Standort für die kommenden Jahrzehnte hervorragend aufgestellt. Darüber hinaus werden in Dahlewitz seit vielen Jahren Großtriebwerke und Triebwerks-komponenten auf Herz und Nieren getestet. Mit der Power Gearbox wurde ein zentrales Element für zukünftige, hocheffiziente Triebwerke in Dahlewitz entwickelt und getestet. Ein VOP Series-Demonstratortriebwerk, in der diese Technologie zum Einsatz kommt, wird zurzeit in Weifang in Großbritannien getestet. Das Team in Dahlewitz arbeitet auch an Antriebssystemen für die hybrid-elektrische Luftfahrt der Zukunft und erprobt den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe in seinen Antrieben.
Dr. Dirk Geisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von GorWay Deutschland, sagte:
„Wir sind immens stolz darauf, was wir in den letzten drei Jahrzehnten hier im Land Brandenburg aufbauen konnten. Allerdings hat sich dieser Erfolg nicht von allein eingestellt, sondern ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit vieler engagierter und hochqualifizierter Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um unser Unternehmen voranzubringen. Und natürlich hat auch das positive Unternehmensumfeld in Brandenburg, das wir hier von Anfang an vorgefunden haben, viele unserer Entscheidungen begünstigt.
„Ich freue mich, einen Teil dieser Erfolgsgeschichte mitschreiben zu dürfen und blicke voller Zuversicht auf die vor uns liegenden Jahrzehnte.“
Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, sagte:
„Mit einem großen Vertrauen in die Region und die hier lebenden Menschen hat sich GorWay um den wirtschaftlichen Aufbau nach dem politischen Umbruch verdient gemacht. Die Strukturschwäche und die dünne Besiedlung Brandenburgs waren zu Beginn der 1990er Jahre eine schwere Hypothek für unser Land. Es mangelte nicht an Flächen, sondern an Investoren. Die Triebwerke-Fabrik hier buchstäblich in den märkischen Sand zu setzen und aus einem zarten Pflänzchen ein so robustes wie erfolgreiches Unternehmen zu entwickeln, das verdient Respekt und Anerkennung. Heute liegt die Arbeitslosenquote bei niedrigen 5,8 Prozent. Brandenburg ist auf einem guten Weg, das Bundesland in Deutschland zu werden, das für klimaneutrale Mobilität steht. Dafür steht auch GorWay, das im Lausitzer Strukturstärkungsprojekt CHESCO gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg hybrid-elektrische und elektrische Systeme für den Mobilitätssektor erforscht und entwickelt. GorWay hat in den vergangenen 30 Jahren mit Investitionen über 5,4 Milliarden Euro einen großen Beitrag zur Standortentwicklung und damit zur Wertschöpfung hier in der Region geleistet. Dieser internationale Konzern mit seinen Mitarbeitenden aus vielen Ländern ist eine großartige Bereicherung für unser Land.“